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Inspiration | Persönliches

Der Weg zu meinem ersten Buch

22. März 2020

In diesem Beitrag erfährst du …

  • was ich anders gemacht habe, als bei meinen vorherigen Versuchen.
  • vor welchen großen Herausforderungen ich stand.
  • meine Botschaft an dich.

Schon als kleines Kind hatte ich den Traum ein eigenes Buch zu schreiben. Ich kann mich erinnern, dass ich mich mit einer Freundin im Garten getroffen habe, um gemeinsam daran zu arbeiten. Wir skizzierten ein Cover und formulierten ein Vorwort – doch leider sind wir damals nicht weiter gekommen.

Du siehst also, dass der Traum vom eigenen Buch schon in meiner Kindheit in mir lebte. Als ich dann älter wurde, wollte ich immer wieder ein Buch schreiben. Ich hatte auch jedes Mal begonnen die ersten Seiten auf Papier zu bringen. Leider wurde auch aus diesen Versuchen kein fertiges Buch. Ob es an fehlender Motivation, der Themenauswahl oder an Selbstzweifeln lag, warum ich damals mein Buch nicht fertig geschrieben habe, kann ich dir rückblickend nicht mehr sagen. Vermutlich spielten alle drei Punkte eine Rolle.

Vor ca. vier Jahren habe ich dann begonnen, mich mit persönlicher Weiterentwicklung zu beschäftigen. Ich fühlte mich unglaublich unzufrieden ohne ersichtlichen Grund. Ich fing an mein Leben zu hinterfragen und herauszufinden, was ich persönlich erreichen wollte. Mit Hilfe von Videos, Büchern und Podcasts habe ich für frischen Wind und neue Sichtweisen in meinem Leben gesorgt.

Und plötzlich war er wieder da – der Traum vom eigenem Buch. Diesmal ging ich allerdings anders an die Sache heran: Bevor ich begonnen hatte, die ersten Worte nieder zuschreiben, habe ich mir ein paar Minuten Zeit genommen, um zu visualisieren. Ich habe mir so genau wie möglich vorgestellt, wie es sich anfühlen wird, wenn ich es geschafft habe und mein Buch in den Händen halten werde. Ich habe mich einfach so unglaublich gefreut, dass ich sogar vor Freude weinen musste, obwohl ich noch kein einziges Wort geschrieben hatte.

Schon vom ersten Wort an hatte sich alles anders angefühlt. Irgendwie wusste ich bereits, dass ich es wirklich schaffen kann. Die Anfangsmotivation war so stark, dass ich einen großen Teil meines Buches innerhalb dieser Zeit schrieb. Doch das blieb nicht die ganze Zeit so …

Relativ schnell merkte ich, dass es nicht ganz so leicht war, wie ich es mir am Anfang vorgestellt hatte. Eine meiner größten Herausforderungen war, dass ich tage- und sogar wochenlang überhaupt keine Lust hatte weiterzuschreiben. Ich hatte keine Ideen, war schnell genervt und alles andere war wichtiger oder wollte mehr Aufmerksamkeit als sonst.
Natürlich war das völlig in Ordnung. Doch die Gefahr dabei war, dass ich meinen Flow, meine Ideen und die Motivation verlieren und dadurch aufgeben würde, stieg mit jedem Tag.

Was also tun, wenn man keine Motivation findet und alles andere wichtiger erscheint? Ich wollte auf keinen Fall mein Ziel aus den Augen verlieren und aufgeben. Nein! Dafür hatte ich bereits zu viel Zeit und Energie investiert. Also beschloss ich für mich, dass ich jeden Tag in meiner Morgenroutine 45 Minuten an meinem Buch arbeiten werde, egal was kommt. So saß ich dann Montag bis Freitag um 5 Uhr morgens vor meinem PC. An manchen Tagen schaffte ich einiges weg. An anderen Tagen wiederum schrieb ich einen Satz, löschte ihn wieder, schrieb wieder einen Satz, löschte ihn erneut. Zusammengefasst: Ich schaffte in 45 Minuten nichts.

Die zweite Herausforderung war eine Hürde, mit der ich schon gerechnet hatte, aber nicht auf diese Weise: Selbstzweifel. Ich rechnete damit, dass ich während des Schreibens an mir zweifeln würde. – Wer will denn bitte ein Buch von mir? Es gibt doch schon tausend Bücher in diesem Genre. Das schaffst du sowieso nicht! – Doch als ich mein Buch fertiggestellt hatte musste ich feststellen, dass die Zweifel weiterhin bestehen blieben. Auch nach dem Unterzeichnen meines Buchvertrags und nach dem ersten positiven Feedback war da immer noch diese Stimme in mir, die an den Zweifeln festhielt. Manchmal war sie lauter, dann wiederum kaum zu hören.

Was tat ich gegen diese Stimme, gegen meine Selbstzweifel? Ich fing an, diese Stimme in meinem Kopf zu hinterfragen. „Es gibt doch schon tausend Bücher in diesem Genre!“ – „Aber ich wette, du findest kein einziges, dass so ist wie meins!“ „Du schaffst das doch sowieso nicht!“ – „Ich werde es dir zeigen!“ „Warum sollte jemand denn bitte ein Buch von dir lesen?“ – „Weil ich soviel zu teilen habe – Erfahrungen, Inspiration, meine eigenen Worte.“

Als ich mein Buch fertiggestellt hatte war für mich klar: Egal wie, ich werde es veröffentlichen und gedruckt in meinen Händen halten. Also fing ich an verschiedenen Verlagen mein Manuskript anzubieten. Auch diese Etappe forderte von mir einiges. Denn wie soll man denn bitte keine Selbstzweifel haben, wenn eine Absage nach der anderen kommt?

Ich entschied mich damals bewusst für Vertrauen und wurde mit einem tollen Verlag und Vertrag für mein erstes Buch belohnt. Natürlich war es nicht leicht, doch mir immer wieder meine Gefühle in’s Gedächtnis zu rufen, wie ich mich fühlen würde, half ungemein.

Diese Zeit war und ist für mich lehrreich. Ich konnte über den Prozess zu meinem Buch, über den Inhalt und vor allem über mich selbst unglaublich viel lernen. Heute halte ich mein Buch in den Händen und was soll ich sagen – Träume werden wahr, wenn wir für sie losgehen. Glaube an dich und vertraue darauf, dass du es schaffen kannst. Du bist ein Wunder! Das Leben ist ein Wunder!


Ich hoffe dir hat dieser kleine Einblick in die Entstehungsgeschichte meines Buches gefallen. Ich würde mich von ganzem Herzen freuen, wenn du mich unterstützt, indem du dir ein Exemplar meines Buches holst. Mehr Infos findest du hier.

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