Journaling

Fülle anerkennen

17. Januar 2019

Wie oft nehmen wir vor lauter Sorgen die schönen Momente in unserem Leben nicht bewusst wahr? Wie oft sehen wir nur die Probleme, aber nicht die unendlichen Lösungsmöglichkeiten, die uns umgeben? Wie oft sind wir nur fokussiert auf den Mangel und erkennen gar nicht die Fülle, die uns umgibt?

Es ist essenziell für ein Leben voller Selbstliebe, dass wir die Fülle unseres Lebens wahrnehmen und anerkennen. Fülle ist gleichbedeutend mit Reichtum, aber nicht nur in materieller Hinsicht. Das Wort Fülle umschließt eine Vielzahl anderer immaterieller Dinge, wie zum Beispiel schöne Erfahrungen und Momente. Damit wir durch unsere Gedanken ein erfülltes Leben erschaffen können, sollten wir bereits JETZT dankbar sein, für alles, was gerade in unserem Leben ist. Dankbar sein bedeutet, dass wir alles Gute, aber auch die weniger guten Momente in unserem Leben anerkennen.

Mit Dankbarkeit richten wir unseren Fokus nicht mehr auf den Mangel in unserem Leben, sondern auf die Fülle, die uns tagtäglich umgibt.

Alles was in Deinem Leben war/ist/sein wird, ist auf keinen Fall selbstverständlich. Es gibt Menschen, die niemals eine Schule besuchen können. Es gibt Menschen, die ohne Eltern aufwachsen mussten. Es gibt Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben usw. Wenn wir erkennen, wie privilegiert wir mit unserem Leben sind, können wir voller Dankbarkeit die Fülle in unserem Leben wieder schätzen lernen.

Deinen Fokus auf die Fülle in Deinem Leben richten – auch das ist Selbstliebe.

Wenn Du nur die Dinge in Deinem Leben siehst, die Du nicht hast/kannst, dann drehen sich auch Deine Gedanken darum. Wie Du aber jetzt schon weißt, erschaffen Deine Gedanken Deine Realität. Gedanken, die sich nur um Mangel drehen, können auch nur Mangel erschaffen. Erkenne deswegen die Fülle in Deinem Leben dankbar an.

Dankbarkeitstagebuch – Für mehr Fülle in Deinem Leben

Kaufe Dir hierfür am besten ein kleines Notizbuch. Notiere täglich schriftlich mindestens eine Sache, für Die Du gerade in Deinem Leben dankbar bist. Wenn wir unsere Ziele oder wie in diesem Fall unsere Dankbarkeit schriftlich festhalten, dann können wir unsere Gedanken voller Klarheit formulieren. Wir können so das Erlebte besser verarbeiten und unsere Gedanken ordnen.
Anschließend begründe so ausführlich wie möglich, warum Du dafür dankbar bist. Die Begründung ist sehr wichtig, weil Du dich dadurch gedanklich und auch emotional mit Deinem Dankbarkeitspunkt auseinandersetzten musst.

Im Folgenden habe ich ein paar Beispiele für Dich, wie solche Einträg in Dein Dankbarkeitstagebuch ausschauen könnte:
Ich bin dankbar für meine Gesundheit, weil ich deswegen meine ganze Energie zu Verfügung habe und an meinen Träumen arbeiten kann.
Ich bin dankbar dafür, dass ich lesen und schreiben kann und deswegen in der Lage bin, meine Gedanken mit Menschen hier auf projektselbstliebe.de zu teilen und versuche, die Welt dadurch ein kleines bisschen besser zu machen.
Ich bin dankbar für die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut, weil ich mich durch sie warm, geborgen und mit der Natur verbunden fühle.

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